Branche · Bäckerei

Kassensystem für die Bäckerei: schnell am Tresen, ehrlich beim Abschluss

Eine Bäckerei kassiert anders als ein Laden mit Barcodes. Was davon heute läuft und was nicht, steht weiter unten offen.

Kennst du das?

Was im Alltag wirklich nervt.

Die Schlange wartet, während jemand den Artikel sucht

Brötchen haben keinen Barcode. Wer in der Frühschicht durch drei Menüebenen tippen muss, verliert bei jedem Kunden Sekunden — und morgens um sieben steht die halbe Straße an.

Abends weiß niemand, was übrig geblieben ist

Der Rest und der Schwund werden auf Zetteln notiert oder gar nicht. Am Monatsende fehlt die Grundlage für die Frage, wie viel morgen wirklich gebacken werden muss.

Jede Filiale pflegt ihre eigene Wahrheit

Neuer Preis, neues Gebäck, neue Aktion: In drei Filialen bedeutet das dreimal tippen — und nach zwei Wochen stimmen die Preise nicht mehr überein.

Was Kevolo dafür tut

Jede Antwort gehört zu einem der Punkte oben.

Ein Griff statt drei Ebenen

Die meistverkauften Artikel liegen als Kacheln auf dem ersten Bildschirm, sortiert wie die Auslage. Wer will, hinterlegt Bilder statt Namen — für neue Aushilfen ist das der Unterschied zwischen einer Woche Einarbeitung und einem Vormittag.

Antwort auf: Die Schlange wartet, während jemand den Artikel sucht

Der Rest wird gebucht, nicht geschätzt

Was am Abend übrig bleibt, buchst du in der Warenwirtschaft vom Bestand ab — mit einem Grund dazu: Bruch, Schwund, Eigenverbrauch oder ein eigener Text. Das Bewegungsbuch zeigt später, was auf diesem Weg abgegangen ist, und die Frage nach der Backmenge hat damit eine Zahl statt einer Schätzung.

Antwort auf: Abends weiß niemand, was übrig geblieben ist

Ein Sortiment für alle Filialen

Preise und Artikel werden einmal gepflegt und stehen überall. Wer in einer Filiale etwas ändert, ändert es für alle.

Antwort auf: Jede Filiale pflegt ihre eigene Wahrheit

Die Geräte

Was du wirklich brauchst.

Wir nennen bewusst Geräte-Arten und keine Modelle. Welches Gerät es am Ende wird, klären wir im Gespräch — passend zu deinem Platz und deinem Budget.

  • Brauchst du

    Kasse am Tresen

    Fester Platz am Tresen, Bondrucker daneben, große Kacheln. Das ist das Arbeitsgerät der Frühschicht.

  • Hilft dir

    Kundendisplay

    Bei einer Schlange sieht der Kunde mit, was gebucht wird. Das spart Rückfragen und Diskussionen an der Kasse.

  • Brauchst du

    Kartenlesegerät

    Auch kleine Beträge werden heute mit Karte gezahlt. Ohne Kartenzahlung verlierst du Kunden an den Bäcker nebenan.

  • Brauchst du nicht

    Handscanner

    Brötchen tragen keinen Barcode. Ein Scanner läge nur im Weg — außer du verkaufst nebenbei abgepackte Ware.

  • Hilft dir

    Mobiles Gerät

    Nur wenn du auf dem Wochenmarkt oder bei Festen verkaufst. Im Laden selbst bringt es nichts.

Ein typischer Tag

So läuft es bei dir.

05:00

Kasse auf

Die Frühschicht meldet sich mit ihrer Kennung an. Die Kassensitzung beginnt mit dem gezählten Wechselgeld.

07:30

Die Schlange

Kacheln in der Reihenfolge der Auslage, ein Griff je Artikel. Kartenzahlung ohne Umweg.

11:00

Preis ändern

Der neue Preis wird einmal gepflegt und gilt von da an in allen Filialen.

17:30

Rest und Abschluss

Der Kassenabschluss zählt Verkauf und Kassenstand. Was übrig geblieben ist, buchst du danach in der Warenwirtschaft mit einem Grund vom Bestand ab.

Ehrlich gesagt

Was Kevolo für dich nicht kann.

Diese Liste steht hier, damit du es vor dem Abschluss weißt und nicht danach.

  • Der Rest am Abend wird nicht an der Kasse gebucht, sondern in der Warenwirtschaft, und er steht nicht im Kassenabschluss. Die Warenwirtschaft ist eine eigene Lizenz neben der Kasse — mit der Kassenlizenz allein kannst du den Rest weder abbuchen noch nachlesen.
  • Keine filialabweichenden Preise: Ein Artikel trägt einen Verkaufspreis, und der gilt in allen Filialen.
  • Keine Produktionsplanung: Kevolo sagt dir, was verkauft wurde — nicht, wie viel Teig du morgen ansetzen musst.
  • Keine Rezeptur- und Allergenverwaltung. Wer die Kennzeichnung pflegen muss, braucht dafür ein eigenes Werkzeug.
  • Keine Anbindung an Backautomaten oder Filialdisplays.
Häufige Fragen

Bäckerei

Läuft die Kasse auch, wenn das Internet ausfällt?
Der Verkauf läuft weiter, und die Bons werden nachgereicht, sobald die Verbindung wieder steht. Was dabei nicht geht, steht in der Übersicht der Oberbranche.
Können mehrere Filialen dasselbe Sortiment nutzen?
Ja. Artikel und Preise werden einmal gepflegt und gelten überall.
Wie schnell ist eine neue Aushilfe eingearbeitet?
Die Verkaufsoberfläche besteht aus Kacheln, die du selbst anordnest. Wer die Auslage kennt, findet sich in der Regel am ersten Vormittag zurecht.
Brauche ich für jede Filiale eigene Hardware?
Je Verkaufsplatz ein Gerät. Die Daten teilen sich alle Filialen, die Geräte nicht.

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